Kamera + Handy in der neuen Samsung Galaxy Camera

Der südkoreanische Technikkonzern Samsung und das weltweit begehrte Betriebssystem Android aus dem Hause Google scheinen in den letzten Jahren eine regelrechte Zweckehe eingegangen zu sein. So lassen sich seit einiger Zeit zwar Gerüchte vernehmen, nach denen sich der fernöstliche Handyprofi von seinem amerikanischen Koalitionspartner trennen und ein eigenes, neues Betriebssystem auf den Markt bringen wolle, doch dass die erfolgreiche Komposition aus Samsung-Smartphones und Google-Software tatsächlich völlig vom Markt verschwindet, erscheint äußerst unwahrscheinlich. Kein Wunder, schließlich lieferte Samsung in den vergangenen Jahren immer wieder absolute Kassenschlager auf dem hiesigen Sektor der High-End-Handys. Dass sich die Koreaner allerdings nicht nur im Bereich der mobilen Alleskönner auskennen, will der Konzern nun mit einer Reihe an Smartphone-Kameras unter Beweis stellen. Was die erste „Samsung Galaxy Camera“ zu bieten hat, verraten die folgenden Zeilen.

Android-Kamera (c) Christopher Lochner

Das Konzept

Mit der Samsung Galaxy Camera, welche oftmals auch unter der Bezeichnung „Android Kamera“ gelistet wird, versucht Samsung, zwei Fliegen mit einer Klatsche zu schlagen: Ein hochwertiger Fotospaß in Verbindung mit einem eigenständigen Betriebssystem – samt App-Kompatibilität, WLAN-Modul und NFC-Technik – soll diesem neuen Stück Technik die Toren zur digitalen Technikwelt öffnen. Und mit einem für Samsung eher untypischen, allerdings durchaus anspruchsvollen, Design sowie einer generell sehr modernen Hardware scheint diese Android Kamera diesbezüglich auch die besten Voraussetzungen mitzubringen …

Aussehen & Handling

Das Außenleben der Samsung Galaxy Camera hebt sich deutlich von denen der diversen Galaxy-Smartphones ab. So besteht der Rahmen der Handy-Cam nicht aus dem stark kritisierten Polykarbonatkunststoff, sondern aus hochwertigen und anmutigen Leichtmetallverstrebungen. In Anbetracht der Maße von 129 x 71 x 19 Millimeter lässt sich diese neue Linsenplattform außerdem als recht handlich bezeichnen. Apropos handlich: Pluspunkte erntet Samsung auch für das Bedienungskonzept: Neben dem reaktionsfreudigen Bildschirm bietet die Android Kamera nämlich auch eine, zunächst gewöhnungsbedürftige, nach kurzer Nutzzeit jedoch sehr hilfreiche, Handausbuchtung. So liegt das Hybridmodell besonders sicher in der Hand.

Technische Eckdaten

Dreh- und Angelpunkt eines Smartphones ist wohl dessen Bildschirm. Bei der Samsung Galaxy Camera fällt dieser mit seiner Diagonalen von 4,7 Zoll und einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixel sowohl ausreichend groß als auch scharf aus. Und in Verbindung mit dem 1,4 GHz starken Quad-Core-Prozessor sowie der bereits erwähnten (sehr flüssigen) Gestensteuerung per Touchscreen-Technik bringt das Display auch noch eine sehr flotte Betriebsgeschwindigkeit beziehungsweise minimale Interpretationszeiten mit sich.

Bei einer Digitalkamera – sei es nun eine Spiegelreflex-, Reise- oder Kompaktkamera – steht wiederum die Bildqualität im Vordergrund. Hier muss die Samsung Galaxy Camera allerdings an manchen Stellen passen. So zeichnen sich an den Bildaußenseiten beispielsweise sehr schnell Unschärfen und Farbverwischungen ab. Unter starken Bewegungen kann der Bildstabilisator zudem oftmals nur mangelhafte Unterstützung leisten. Immerhin bietet die Android Kamera eine recht freie Einstellungsvielfalt: Egal ob ISO Wert, Blendstufe oder Weitwinkelstellung – bei dieser Handy-Knipse lassen sich weitaus mehr Optionen finden, als es bei der üblichen Smartphone-Lösung der Fall ist.

Für Pluspunkte sorgt zudem die Videoaufzeichnung in Full-HD-Optik. PS: Wer möchte, darf die Auflösung für Einzelbilder von 17 Megapixel (effektiv 15,9 Megapixel) auch herabsetzen, um diese (wahlweise via WLAN oder 3G) schneller per E-Mail zu verschicken oder bei Facebook & Co. hochzuladen – passende Apps hat die Android Kamera bereits bei der Auslieferung an Bord. Android werkelt auf der Galaxy Camera übrigens in der recht frischen Version 4.1 – ein Update auf die aktuellste Variante (4.4) ist allerdings nicht möglich.

Auch die Apps aus dem hiesigen Play-Store lassen sich nicht gänzlich nutzen. So kann aufgrund der fehlenden Sprachunterstützung beispielsweise „nur“ die Hälfte der rund 900.000 Miniprogramme mit der Android Kamera genutzt werden. Dennoch: Wer auf High-End-Aufnahmen mit Ultrapixelzeichnung verzichten kann, auf kabellose Verbindungsfunktionen setzt und zudem noch dem einen oder anderen Spielchen nachgehen will, ist mit der Samsung Galaxy Camera durchaus gut beraten.

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Dieser Eintrag wurde am Freitag, Mai 2nd, 2014 um 09:35 veröffentlicht.
Kategorie: Android OS.

3 Kommentare

  1. Hört sich zumindest sehr interessant an, doch wie immer wird meiner Meinung nach erst die Praxis zeigen, ob sich ein solches Gerät tatsächlich durchsetzen kann. Wer auf dünne Smartphones steht der wird davon sicherlich Abstand nehmen, aber wer tatsächlich Kamera und Handy kombiniert haben will, der könnte durchaus solche Geräte mögen.

    Ich bin auf jeden Fall gespannt und danke für den interessanten Artikel.

    Lg

  2. gabi

    So ganz aktuell ist das Galaxy ja nicht mehr. Denke mal, inzwischen will das eher jemand gegen ein neues s6 austauschen oder so.

    Aber wer ein Handy wie so ein altes Galaxy ankaufen oder verkaufen will, für den habe ich einen Linktipp: HIer kann man einfach das eigene Phone eingeben und erfährt wie beim Juwelier mit einem Goldring sofort den Preis: https://www.phonehouse.de/inzahlungnahme

    das Beste: Wenn er euch zusagt der Preis könnt ihr es auch direkt dort bei “Phone house” in Zahlung geben lassen.

    LG Gabi

  3. C’茅tait 1er achat , le vendeur 茅tait tr猫s gentil et serviable ! Grande chaussure !

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