Ein amerikanischer Softwareentwickler, Eric Specht, hat Google und die Open-Headset-Allianz aufgrund einer Markenrechtsverletzung verklagt. Specht hatte im Jahre 1998 die Firma Android Data gegründet und im Jahr 2002 wurde ihm vom US-Patent & Markenrecht die Rechte an Android Data zugesprochen.
Specht verlangt knapp 100 Millionen $ für die Markenrechtsverletzung. Google hingegen kündigte an, das die Ansprüche und die Klage haltlos seien. Ein wenig dran an dieser Verletzung scheint aber schon. Google hatte im Jahre 2007 versucht die Marke Android eintragen zu lassen, welches aufgrund Ähnlichkeit mit Spechts Marke abgelehnt wurde. Hierrauf wurde geklagt, da Google die Marke als inaktiv empfand. Das Verfahren wurde im Winter 2008 eingestellt.
Unklar ist, warum Specht erst jetzt gegen die Marke Android klagt. Sein Anwalt sagte hierzu, Specht habe gedacht, Android wäre der Name für die Mobilfunkgeräte und nicht für das Betriebssystem. Ob das Gericht der Argumentation folgen wird ist (selbstverständlich) unklar.
Vielmehr drängt sich mir der Gedanke auf, dass Specht etwas vom großen Kuchen abhaben will in einem außergerichtlichen Vergleich. Und das nichtmal unbegründet, immerhin vertreibt er Software, zwar keine Betriebssystem sondern e-Commerce Software aber dennoch gehört ihm die Marke Android Data im Software-Bereich. Die Forderung von 100 Millionen $ sind sicherlich überzogen, aber ich denke dennoch, dass Google aufgrund der bekannten Verletzung (Marke abgelehnt) am Ende einem kleineren Vergleich einwilligen wird.
Was sagst Du zum Streit? Ist Google selber Schuld?
(via heise)


















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